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... was wir oben schon bemerkt haben : daß nämlich die Schule nicht ausreiche fürs Leben , daß im Gegenteil dies nur eine neue , und zwar oft viel schwerere Schule sei. Ja , das Privatleben , wie das öffentliche Staats- und Volksleben soll unsere höchste Schule sein; es kann andere Lehren geben als die theo­retische Schule der Jugend."Unsere jungen Freunde mögen sich hüten "Kleine Gelehrte" abzugeben und ihre Schulbe­griffe in's Leben hinein zu tragen : die Zurechtweisung könnte viele Schmer­zen kosten. Die Schule betrachtet das Leben vielfach wie es sein sollte , das Leben aber gibt sich wie es ist , und ganz andere Kräfte machen sich hier" geltend als dort ; das wollen wir ihnen als gute Freunde offen sagen und so gewissen bitteren Täuschungen soviel als möglich vorbeugen.
(aus: Programm des Grossherzoglichen Badischen Gymnasiums zu Offenburg vom Schuljahre 1863-64)
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Nach der Meinung eines Verehrten seien wir: " ... ein besonderer Jahrgang. ( Wir seien )... leicht renitent, ausnehmend lebensfroh, sehr begabt, doch faul, anfällig für Chaotisches: ( Bei uns )... denkt man, ( wir ) gehen in die Klasse 11. ( Wir hielten ) kritische Distanz zur Schule. Keine - wie übliche - Verbrüderung vor dem Abitur mit den Lehrer gegen die " böse " Landesbehörde, die an allem schuld ist. "
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Einige von uns waren in einem Neuhebräisch-Kurs. Dort war in unserem Lehrbuch obiger Text abgedruckt.Hier ist die Übersetzung :
Wenn ich etwas , uns Schüler betreffend , frage
sagt man mir,ich solle mit Nächamah reden. Fragst
Du,warum die Lehrerin heute nicht kommt? Bitte, frag doch einfach Nächamah. Gibt es eine Rechnung von der Schule,gehe ich zu Nächamah. Wann ist Nächamah im Büro? Nächamah ist während der Unter­richtsstunden, vor den Unterrichtsstunden und Nächamah ist nach den Unterrichtsstunden im Büro. Ich weiß nicht,ob Nächamah Direktorin oder Sekretärin ist!
Wir sind fest überzeugt, daß der Verfasser dieses Lehr­buches unsere Sekretärin gekannt hat, und daß er statt "Nächamah" eigentlich "Frau Fuchs" schreiben wollte!!!
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Der Verwaltungsweg ( Ein deutsches Märchen von Brüdern und Schwestern am Grimmels )
Um zu erreichen, daß Referate oder Protokolle möglichst schnell unter die Mitschüler gelangen, muß folgender Rechtsweg eingehalten werden :
Der Schüler, der beabsichtigt seine schriftlich angefertigten wissenschaftlichen Arbeiten einer größeren Öffentlichkeit preiszu­geben, wendet sich dem dafür zuständigen Fachlehrer zu. Der Fachlehrer prüft die ihm vorgelegten Schriftstücke sorgfältig und unterzeichnet das Erarbeitete, sollte sich die geringstmögliche Identifikation in ihm gebären. Nach der Unterzeichnung begibt sich der Fachlehrer, sollte er nichts Besseres zu tun haben in das Lehrerzimmer. Im Lehrerzimmer angekommen, legt er dann die Schriftstücke - in seiner Funktion als Fachlehrer - in einem Fach ab, das eigens zu diesem Zwecke errichtet wurde.
Nun kann es sich zutragen, daß in der folgenden Zeit auch der Haus­meister von diesem Umstand Näheres erfährt, und wird er nicht durch
das Lesen neuer Verordnungen davon abgehalten erscheint er - wie ganz
zufällig - im Lehrerzimmer, und siehe da,nimmt die vom Fachlehrer in dem Fach im Lehrerzimmer abgelegten Dokumente heraus. Nachdem der Haus­meister die Unterlagen auf ihre technischen Tauglichkeiten hin unter­sucht hat, begibt er sich in jenen esoterischen Raum des Schulkomplexes, in dem ihm die technische Realisierung der Vervielfältigung aufgrund der technischen Hilfsmittel am besten gelingen könnte.
Ist nun die Vervielfältigung zum Wohlgefallen aller gelungen, muß der Hausmeister den langen Marsch durch die Institution " Schule " antreten. Er wird nun die vervielfältigten Schriftstücke, zuzüglich der Originale in jenes Fach im Lehrerzimmer zurückbringen müssen, um dem Verwaltungsweg eine weitere Etappe abzugewinnen.
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Wie es sich nun so zuträgt, erinnert sich der Fachlehrer ( dunkel ) an irgendwelche Schriftstücke im Fach des Lehrerzimmers. So wird irgendwanneinmal zu beobachten sein, daß er sich dorthin begibt und sie, in seiner Funktion als Fachlehrer, herausnimmt.
Sollte nun in der Zeitspanne danach der Schüler durch häufiges Fehlen eine zufällige Begegnung mit dem Lehrer zu verhindern wissen, so kann es natürlich passieren, daß das wissenschaftlich Dargelegte seinen aktuellen Bezug zum Unterricht schon längst verloren hat.
Kultur und Technik
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Irgendwann in den 7o'er-Jahren :
Herr Huber ( alias Bögenhuber alias Bökenkamp ) kündigt eine
Klassenarbeit ( neuhochdeutsch: Klausur ) an ...
Es gilt: Intervalle zu unterscheiden...
Hajo,unser musisch unterbegabtes Chemie-As aus dem Kinzigtal,
meldet sich: " Aus Ihrem Geklimpere kann ich nichts heraushören! »
Huber: " Raus!! "
So Bist Du
( frei nach Pedro Mafiosi )
1. Wenn mich Deine Hand berührt Ich Dein Adlerauge spür',
Dann ist klar, was auch geschieht
Es sei gut.
So bist Du, Du, nur Du.
2. Du sagst immer was Du denkst Alter Paragraphenhengst. Recht und Ordnung und Gesetz Sind kein Mensch.
So wie Du, Du, nur Du.
3. Und ich spür' in Dir die Kraft, Die uns alle so sehr schafft • Und ich weiß, Du erreichst so oft, Was Du willst.
So bist Du, Du, nur Du. 4. Wie Du Deine Schüler liebst
Mit Kontroll' und Druck umgibst,
Selbst die Lehrer nicht verscho-
Hohohonst.
So bist Du, Du, nur Du.
5. Allen Schülern gibst Dich nah' Bist jedoch so unnahbar.
Deine Meinung gilt, was auch kommen will So lebst Du, Du, nur Du.
6. Du gibst alles, wenn Du gibst. Doch Du nimmst Dir, was Du kriegst. Großer Bruder, unser aller Freund. Das bist Du, Du, nur Du.
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Suche Diskussionspartner mit dem ich über Schule, Freiheit und Bindung und Selbstver-wirklichung und soziale Ver­antwortung diskutieren kann.
Keine Schwänzer!!Korrekt -heit vorausgesetzt . Unter OStDR nach Ohlsbach.
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WIE MAN SCHÜLER GESCHICKT ZU WISSEN FÜHRT
Ratschläge für den altsprachlichen Unterricht von J.B.
Der weise Lehrer weiß,daß die Voraussetzung einer guten Arbeit ein angemessenes Verhältnis zu den Schülern ist.Angemessen bedeutet einerseits ,daß er die Schüler bei Schuljahrsbeginn mit Handschlag begrüßt und bei Schuljahrsschluß die Schüler mit einem Bacchus-Trank ("Frascati") verabschiedet.Anderer­seits weiß der vorausschauende Lehrer,daß zuviel Freundlich­keit der produktiven Arbeit hinderlich ist.Aus diesem Grunde hält er immer eine gewisse Distanz zu den Schülern und spen­diert bei Schuljahresschluß einen Wein,der die Schüler nicht unbedingt zu Weinliebhabern werden läßt.
Für den Lehrer in seiner Funktion des erzieherischen Vorbildes ist es eine grundlegende Aufgabe,in dem jungen Menschen Keime der Liebenswürdigkeit und der Freundlichkeit zu pflanzen. Besonders der Lehrer eines humanistischen Gymnasiums hat aus diesem Grunde immer ein freundliches Lächeln auf den Lippen. Mag dieses Lächeln auf die Dauer auch etwas stereotyp wirken, so prägt sich das Bild des allzeit Fröhlichen dem Schüler doch tief und nachhaltig ein.
Was nun die Führung des Unterrichts betrifft,wird der Lehrer sich durch nichts von seinem vollschematisierten Unterrichts­konzept abbringen lassen.Mag sein,daß vom Schulhof ein Gelärme zu vernehmen ist,mag sein,daß ein Schüler eine störende Zwischenfrage einwirft: Der geübte Lehrer schreibt unerschüt­terlich seinen Phrasenkatalog,dessen Vorlage er auf einem hand­beschriebenem Din-A5-Zettel vor sich hält,an die Tafel. In jüngster Zeit waren in pädagogischen Kreisen zuweilen so verderbliche Dinge zu hören,wie daß der Lehrer auf die Vor­schläge der Schüler eingehen solle.Der erfahrene Lehrer weiß aber,daß dies dem Lernprozess nur hinderlich ist.Er beantwortet die Fragen der Schüler immer mit "Jawohl" ,schreibt aber dennoch den eigenen Phrasenkatalog an.
Bei der Übersetzung lateinischer Texte ist grundsätzlich zu beachten,daß der Schüler die Sätze nicht selbst formuliert.Dies könnte zu übersteigertem Selbstbewußtsein des Schülers führen und ihm so die Eingliederung ins freie Leben,nachdem er aus dem Schoß der Schule entlassen wurde,erschweren.Es ist daher ratsam,dem Schüler bei der Übersetzung Hilfestellungen zu geben, damit er auf die richtige Spur geführt wird.
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Als Beispiel sei der Satz: Ceterum censeo Carthaginem esse delendam ,gewählt.Die kleinen Hilfen des Lehrers könnten dann etwa so aussehen: Lehrer : Im übri... Schüler: ...gen Lehrer : stimme ich da... Schüler:                                ...für,
Lehrer : daß Kartha... Schüler:                         ...go
Lehrer : zerstört wi... Schüler:                            ...rd.
Durch diese im Grunde unbedeutende Führung des Lehrers spürt der Schüler,daß er nie alleingelassen ist,und die Klasse wird dadurch nie falschen Übersetzungen eines Schülers ausgesetzt. Was nun die Bewertung der Schülerleistungen angeht,so ist es von panz entscheidender Bedeutung,bei der Punktevergabe Zurück­haltung zu üben.Es hat sich zum Beispiel bewährt,keine Latein­arbeit mit 15 Punkten zu bewerten.Dadurch wird dem Schüler schon in der Schule verdeutlicht,daß er seine Erwartungen nicht zu hoch ansetzen darf.Mit anderen Worten:Seine Frustrations­toleranz wird erweitert.
Ein besonderes Problem,mit dem heutzutage sehr viele Pädagogen konfrontiert sind,besteht in der Lernmotivation.Doch auch hier gibt es kleine psychologische Tricks,durch die die Schüler zur Mitarbeit getrieben werden können.So wird ein kluger Lehrer den Schüler nicht brutal mit dem Wort:"Übersetzen" konfrontie­ren, sondern den Schüler durch mancherlei Variationen des Poten-tialis mit seinem kommenden Schicksal vertraut machen:"Könntest du,würdest du,wärest du vielleicht in der Lage,wollen wir mal Übersetzen?" Die geballte Anhäufung dieser Nettigkeiten macht es dem Schüler mehr oder weniger unmöglich,zu berichten,daß er durch das unerwartete Erkranken seiner Großtante an der Vorbe­reitung der Übersetzung gehindert war.
Da der Lehrer nicht nur Wisseasvermittler,sondern auch erzie­herisches Vorbild sein soll,ist sein äusseres Auftreten von ent­scheidender Bedeutung.Dies bedeutet,daß er sich nur tadellos gekleidet den Schülern präsentieren sollte,aber auch eine Gang­art pflegt,die Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt.Durch eine Limousine gehobener Klasse kann dieser Eindruck noch unter­strichen werden.
Wird der altsprachliche Unterricht in dieser Weise gestaltet, so kann eine Verfehlung des humanistischen Bildungsideals durch die Schüler nur in deren mangelnder Begabung begründet sein.
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Aktuelle Untersuchung der Forschungsgemeinschaft " Spiritus ":
DER GRIMMELS - GEIST
Immer wieder ist zu hören, daß am Grimmels das Lernvergnügen auf undefinierbare Weise sich von dem anderer Schulen unterscheide und daß ein Fluidum des Wohlwollens und der Freude hier irgend­wie spürbar sei.
Wir sind nun der Frage nachgegangen, wie der Grimmelsgeist beschaffen ist:
Bedeutet er einfach stumme Übereinstimmung unter den Schülern, ist er Teil des ideologischen Überbaus der Schule, ist er ein kollektives Über-Ich aller in der Schule Betätigten, zeigt er sich darin, daß an der Schule ein " bestimmter Wind weht ",oder ist der Grimmelsgeist gar in irgendeinem Individuum personifiziert? Die unterschiedlichen Fragestellungen zeigen,daß dem Phänomen des Grimmelsgeistes nur unter Einbeziehung der verschiedensten Wissenschaftsbereiche beizukommen ist.
Da es sich bei dem Grimmelsgeist offenbar um etwas windiges handelt,kann die Frage nach seiner stofflichen Beschaffenheit schnell beantwortet werden:Der Grimmelsgeist ist nicht materiell faßbar, er weht einfach durch das Grimmels.
Um ihm auf die Schliche zu kommen ist es von äußerster Wichtigkeit, seinen Aufenthaltsort zu kennen.Aber - es zeigt sich hier ein schier unüberwindbares Problem.Zunächst ist klar,daß sich der Grimmelsgeist im Grimmels aufhält.Aber - befindet er sich nun in den Klassenzimmern,im Pausenhof oder - im Lehrerzimmer? Viele sind der Ansicht,der Grimmelsgeist schwebe ausschließlich über den Klassenzimmern,da er vor allem bei der produktiven Arbeit im Unterricht wirksam sei.Für die anderen ist genau das ein Grund,an seiner Existenz zu zweifeln.Wieder andere meinen,der Grimmelsgeist zeige sich in Geselligkeit und munterem Tratsch auf dem Pausenhof.Für diese Theorie spricht,daß das ungeschriebene Gesetz,das Läuten am Ende der Großen Pause grundsätzlich zu über­hören, eigentlich nur von einem allen spürbaren Grimmelsgeist verbreitet worden sein kann. Die dritte Variante findet bei den Schülern sehr wenig Zuspruch.Was allerdings beachtenswert ist,ist die Tatsache,daß mancher das Lehrerzimmer anderst verlässt,als er es betreten hat.
Zusammenfassend läßt sich sagen,daß der Aufenthaltsort des Grimmelsgeistes auch heute noch viele Rätsel aufgibt.
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Ist das Problem ohnehin schon von äußerster Komplexität,so wurde es durch den Grimmels-Neubau noch verschärft.Es ist nämlich die Frage entstanden,ob der Grimmelsgeist die Auslagerung über­dauert hat.Es scheint sich in dieser Frage eine Polarisierung abzuzeichnen.
Die konservative Schule vertritt die Ansicht,der Grimmelsgeist sei mit den Gemäuern der alten Schule in Schutt und Staub versun­ken.Der Grimmelsgeist als solcher sei also gar nicht mehr existent. Die Vertreter dieser Richtung müssen sich aber den Vorwurf ge­fallen lassen,daß sie sich den Grimmelsgeist doch sehr personi­fiziert denken.
Die progressive Schule betrachtet den Grimmelsgeist als gewisses undefinierbares Etwas,dessen konkrete Existenz im Grimmels auch heute noch erfahrbar sei.Die Übereinstimmung der Schüler sei nun sogar nicht mehr nur stumm,sondern zeige sich zuweilen bei klassenübergreifendem,bezugslosem,minutenlangem,sinn- und zweck­losem Geklatsche.Die Progressivisten sind der Ansicht,wenn man sich vom Kupfer nicht blenden läßt,sei der Grimmelsgeist nach wie vor zu finden.
Ein weiteres Problem ist die Wirksamkeit des Grimmelsgeistes. Der Grimmelsgeist wird von den Einen im freundlichen Lächeln des Hausmeisters beim Brezelverkauf gesehen,andere Schüler finden manche Lehrer ziemlich grimmelig.Wieder andere sagen,über dem Grimmels scheine die Sonne stets etwas heller.Wie dem auch sei, auf jeden Fall zeigt sich die Wirksamkeit des Grimmelsgeistes für jeden auf ganz andere Art.
Als Fazit bleibt festzustellen,daß der Grimmelsgeist für Außen­stehende ein schwer faßbares Phänomen ist.Um wirklich anschaubar zu machen,um was es sich hierbei handelt,stellt sich die gesamte durchgeistigte Abschlußklasse der Öffentlichkeit gern als Anschauungsobjekt zur Verfügung.
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reformiert...
Wir wollen Ihnen, liebe Leser, die Sie nicht so gut mit der reformierten ( Neuhochdeutsch: neugestalteten) Oberstu­fe vertraut sind, eine kleine Einführung in das geben,was wir die letzten zwei Jahre mit Leben ausfüllten (sollten):
Es war die Rede von einer Gelenkfunktion in der Schule; von individuellen Bedürfnissen der Lernenden, die ihre Rechte bekommen müssen; auch von wissenschaftspropädeutischem Verständnis.
Letzteres ist sicher darauf zu beziehen, daß man lernte, Formulare, Vordrucke, u.a. richtig auszufüllen. Das reichte von einfachen Vordrucken für ein-oder mehrtägiges Fehlen (welche man gegebenenfalls öfters benötigte) über Schüler-fachbüchernummernlisten, was schon aufwendiger war, weiter über seitenlange Formulare für irgendwelche statistischen Zwecke, auf welchen man darzulegen hatte (bitte mit weichem Bleistift) weshalb man Kunst mit Bergbau und Hüttenwesen studieren oder andernfalls Straßenfeger werden wollte, bis zu solchen Bögen, die sehr häufig am Schulhalbjahrsende auftraten und deren Inhalt über die eigene Mindestkurszahl bis zum 4. Abiturprüfungsfach reichte.
Um der flankierenden Innovationsannulierung zu entgehen, ließ man uns von Stuttgart aus an einer systematisierten, strukturellen Innovationsmobilität partizipieren, die mit progressiver Solidarisierung konjugiert war. Durch permanente Umpolung versuchte man eine graduelle Uniformitätspolarität zu dem alten Oberstufensystem zu praktizieren. Das sah so aus, daß es keine Klassenarbeiten keinen Unterricht, keine Klasse, ja selbst keine Lehrer , geschweige denn Klassenlehrer mehr gab. Durch eine multi­laterale Homogenitätsprojektion existierten nun ausschließ­lich Klausuren, Kurse , Kursleiter und Tutoren. Geblieben sind uns in unserer Frustrationsphase lediglich ein nichtintegrierter Hausmeister und zwei inkohärente Sekretärinnen.
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Wen wir so alles zurücklassen:
Herrn OStD M.Riedel, der erfreulicherweise den ihm letztjährig
verliehenen Titel des " Tyrannen im Demokratenpelz " mit überschäumender Mehrheit verteidigen konnte. Erbitterter Gegner der " Studienräterepublik ".
Karl-Heinz Watter, einen an die Verwaltung verlorengegangenen
Sportsman, der durch Schulterklopfen und freundliche Worte erstaunliche Erfolge erzielte. Ließ sich auch durch mäßigen Unterrichtsbesuch nicht irritieren.
Gerd Bär, den betont lässigen Hobby-Barden; lernte durch uns
die Schattenseiten seines Lehrerdaseins kennen. Die Selbst­sicherheit seiner Schüler wuchs mit wachsender Frustration. Aber wie gesagt, ready teddy go!
Ernst-Arend Bökenkamp, den untergewichtigen Musensohn, mit
Hang zu monumentalen Konzerten. Schwelgt in seinem Camping-Bus in nostalgischen Ferienträumen.
Josef Braun, den zeitversetzten Römer, der in vergilischen
Sphären schwebt. Versöhnt seine Schüler mit bacchischen Freuden, ist um das leibliche und seelische äußerst besorgt: ( Ratschläge wie: Spaziergänge, Biertrinken oder Honigessen )
Beate Brettar, Trost aller Frustrierten. Sie ist auch zu Zeiten
heftigster Stürme nicht um einen entlarvend-einfachen Rat verlegen. Thront über den Mächtigen ( Zeichensaal ).
Wendelin Burger, den zackigen Jungtheologen, der um die
Bedeutung der äußeren Erscheinung ( Spitzschuhe, Scirocco,
Kunstlederjacke ) für die Erfüllung des Laien-Apostolates
weiß. Hält durch permanentes Schlüsselgerassel die Schüler wach.
Meinrad Busam, den engagierten Quälgeist, der es versteht jede
- ihm auch nur annähernd bekannte - Person für seine Mach(t)-werke einzuspannen. Onkel eines ertappten Kinzigtälers.
Klaus Faller, den Geschichtsraudi mit Kojak-Attitüde. Trotz
seiner Funktion als Non-Konformist und Chef-Bruddler vermochte er uns schlußendlich doch noch in weinseelige Stimmung zu versetzen. Prost!
Karl-Rolf Gissler, den Weltinnenminister in spe, der beste
Kontakte zu Herrn Hildebrandt pflegt. Karl-Rolf hält die Aussagekraft einer Statistik für stärker als die von 1ooo Worten.
Klaus Hauser, den Ex-Grimmelsler mit Grimmels-Geist, der Latein-
stunden zum Erlebnis werden ließ. Unser " Leonardo da Vinci des 20. Jahrhunderts " ließ es sich nicht nehmen, uns, trotz mangelnder fachlicher Kompetenz, zu schätzen.
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Rudi Heinrich, den urigen Wuschelkopf. Unser Gengenbacher
Original scheint seine Midlife-Crisis überwunden zu haben. Unveränderliche Kennzeichen: Verwaschener Jeans-Anzug, immenser Streichholzverbrauch beim Pfeifenanzünden.
Fritz Henninger, den ungehobelten Skatspieler, der auch dem
Gerstensaft nicht gänzlich abhold steht. Geht mit Erklärungen des Unterrichtsstoffes - im Vertrauen auf das Wissen seiner Schützlinge - recht sparsam um.
Klaus-Dieter Jansen, einen der letzten Aufrechten. Unser
Lebenskünstler vermag freudestrahlend vor der Klasse über seine " Tolpatschigkeiten " zu berichten.
Frau Klär, die energiegeladene Jahn-Jüngerin, die durch aufsehen-
erregende Juchzer und Freudensprünge auf der Trainerbank die Schüler zu optimalem Volleyballspiel animiert; ist aufgrund ihrer Gummiknochen zu bewundernswerten gymnastischen Leistungen befähigt»
Alfons Kern, den engagierten Pedalkraftwerker, der nur fürchtet,
daß ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte, indem die Kinzigtäler Landesgruppe geschlossen " erkrankt ", und somit seinen Französisch-Grundkurs zur Ein-Mann-Show degradiert.
Alfred Nolte, den Politologen mit geschichtlichem Hintergrund,
dessen eigentliche Heimat der Ruhrpott ist. Unser VfB-Fan versteht es, durch kosmopolitische Bekanntschaften die Tücken der Bürokratie zu meistern.
Gustav A. Reiche, den Chef-Biologen mit Drang nach Höherem! Gustl
versteht sich meisterhaft darauf, selbst einfachste Sach-verhalte kompliziert darzustellen. Gustl kennt zwei Bücher auswendig: Das Notenbuch und den Linder.
Horst Siebenmorgen, unseren aufrechten " Sechsprozenter ".
Klaus-Dieters Busenfreund. Mitglied der Viererbände, die in der Großgemeinde Gengenbach ansässig ist; er zeigte basses Erstaunen über die fehlende humanistische Bildung seiner Schüler.
Theo Zeller, den reisefreudigen Freizeitschwaben, dem Rom zur
zweiten Heimat wurde. Hält sich durch " höllisches " , . Trainingsprogramm fit für die Schule.
Rainer Pfirrmann, den schnauzbärtigen Stilisten. Wirkt trotz so
manchem grauen Haar recht jugendlich ( teenie-effect ). Ärgert sich als verkannter Handball-Star nur ungern mit geographischen Difficilitäten herum.
last but not least : - PAX
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Russischer Bär mit freundlichem Lächeln, der sich nach Prinzbach zurückgezogen hat, um dort feste Feste feiern zu können. " Im Alter glätten sich die Wogen! "
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Hausmeister Hildebrandt: Guter Geist des Grimmels, der die eigentliche Schlüsselposition an der Schule einnimmt. Ist immer auf ein gutes Verhältnis zu den Schülern bedacht. Genau wie Frau Fuchs fürchtet er sich vor der grossen Pause, in der seine Glaskanzel von den regenerationsbedürftigen Schülern be­stürmt wird.
DAS GRIMMELS- Roulette
Minirätsel für unsere Giftzwerge:
■■■-..
Die bezeichneten Buchstaben der einzelnen Lösungen erge­ben einen Ausdruck,welcher die Zustände an unserer Schule annähernd richtig beschreibt. (Auflösung auf Seite 32 ).
1.) Kinzigtäler Landesgruppenchef (Vorname)? (V.N.) (I.Buch
stabe 2.) Angehender WeltInnenminister (Nachname)? (2.Buchstabe)
3.) Vorname unseres OST D.R.? (i.B.St.)
4.) Tillis 0-Punkte-Fach? (I.Bu.St.)
5.) Tierischster Mathelehrer (Nachname)? (4.B.St.)
6.) Stolzer Besitzer einer 250 fach geflickten Jeans -
hose (Spitzname)? (2.B.St.) 7.) Welcher rote "Grashüpfer" pfeift aus dem letzten Loch
ohne dabei auf den "Kopf" gefallen zu sein (Vorname)? 1 .B. S. 8.) Kleine Musiklehrerin am Grimmels (Nachname)? I.B.St. 9.) Alias Gez.Goetz Muskel (Er weiss es selbst nicht) V.N{3.B) 10.) Tonart unseres Pausenzeichens(1.Buchstabe) 11.) Inhaber des möglicherweise besten Abi-Zeugnisses(4.B.S.)
in ganz Westdeutschland? 12.) Unterdrücktes Arbeitstier? 5.B.St. 13.) Beliebtester Freizeitsport aller Schüler? 3.B.St. 14.) Wuchs von einer Schulstunde bis zur nächsten um
durchschnittlich 2 Zentimeter (Dauerschwänzer)? 4.B.St.
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Ein liebes Lied an Horst
Wer hatte für uns immer Zeit ? Wer schlichtete übelsten Streit ? Wer konnte bis ins Herz uns sehen Und all unsre Kritik verstehen ? Wer mühte, sich, der müden Recken verfaulte Geister zu erwecken ? Wer hielt durch bis ans bittre End -Ein Streitritter von sechs Prozent ?
Die Schüler, die vom Stress geplagt, zum Teil von Duckmaus angenagt, seit dreizehn Jahren stark bedrängt, in Schubladen-Klischees gezwängt, die brauchen eine Freundeshand, wie unsereins bei Horst sie fand.
Morgens um Sieben... ist..
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..die Welt noch in Ordnung!
Drum, liebster Horst, warst für uns immer Des düstren Grimmels Hoffnungsschimmer.
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gefunden in einem Mathematikarbeitsheft einer
Oberprimanerin )
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Was Lehrer so sagen
Trotz überdurchschnittlicher rethorischer Fähigkeiten seitens der Redakteure ist es nicht gelungen unseren verwöhnten Lesern, die jetzt folgenden Lehreraussprüche durch eine, uns anstehende, geniale Redewendung zum großen Renner werden zu lassen. Deshalb riskieren wir es:
Die Flucht nach vorne:
Wir kündigen das, was Lehrer so sagen mit " Was Lehrer so sagen " an.
Zoller: " In New York ist 'mal der Strom ausgefallen, und neun Monate später war eine Bevölkerungsexplosion. Weil die Aufzüge stehengeblieben waren. " Vogel ( steht vor der Tafel ) : " Das gefällt mir grammatikalisch
nicht. Muß ich mir mal von weitem ansehen. " Hauser ( hört nicht richtig ) : " Könnten Sie noch ein paar
Phönchen zulegen? " Jansen; " Wenn der Storch den Mann ins Bein beißt, bekommt der Mann
keine Kinder! "
Jansen: " Achim, ich muß noch eine Buchbestellung für die Sextaner machen. Denen sag' ich schon seit 14 Tagen, daß der Verlag Lieferschwierigkeiten hat. " Vogel ( muß alleine Aufsicht führen ) : " Ich kann für zwei
schauen! " ( Stimmt ! d.Red. )
Achim ( ein Schüler/s. Überschrift ): " Heute will ja niemand mehr in die Kohlegrube. Das machen nur die Türken, denn jeder Deutsche kann ja Lehrer werden. "
Heinrich: " Früher war ich mal Weltmeister im Kugelstoßen. Ich warf weiter als die Frauen. Wenn ich eine Frau wäre, hätten die Frauen zu tun! "
- 19 -So ein Gelalle...
( Lehrer und Schüler in scheuer Kollaboration )
Einer der Unsrigen geht auf die Toilette... und kommt zurück. Heinrich: " Hast Du es geschafft? Das war ja Rekordzeit! " Ralf: " Früh übt sich. "
Hofmann: " Can you tell the story? " Klaus: " Ich bin doch kein Teller. "
Schlett: " Jetzt muß ich doch nach dem Namen fragen... " Michael: " Michael Bruch ! " Schlett: " Wieviel ? "
Könszöl: " Ihr seid doch ein blödes Volk! "
DAS VOLK: " Buh! Schweinerei! Beleidigung! So 'was! "
Könszöl: " Oh! "
Reiche: " Wie ist dein Name? " Manfred: " Geruchlos. "
Bökenkamp: " Wo kommen Sie her? " Sabine ( schlau ) : " Von draußen! " Bökenkamp: " Ah! "
Faller : " Was haben Sie denn für ein Lexikon? " Uta: " Weiß nid, schdand nur A-Z drauf. "
Hauser: " Sie sagen mir dann, wenn dieses Läuten erschallt! " Günther: " Schu längschd erschallt. "
- 20 -Was Lehrer so sagen ( Fortsetzung )
Siebenmorgen: " Damals waren die Frauen schon sehr früh vermählt.
Wenn man damals mit zwanzig noch nicht verheiratet war, galt man schon als alte Jungfer, oder man mußte sich mit dem Gedanken herumschlagen, daß der Zug schon abgefahren sein könnte. So müßte man sich mal überlegen, inwieweit der Zug schon für Sie abgefahren ist. " (Besser ein Bummelzug der ankommt, als ein D-Zug,der durchgeht. ) ( d.Red. )
Vogel: " Jetzt machen wir die Augen wieder auf, denn soviel Zeit
haben wir noch. " Es läutete zur Großen Pause: Hauser: " Ich freue mich, daß Sie jetzt Ihre Zähne in dieses
Vesper hauen können... Na, mampfen Sie schon! " Hauser: " Die hier maßgebliche Zeit von Christof hat 7.45h erreicht,
sodaß wir beginnen können. " ( Die Redakteure erfuhren erst jetzt von dieser frühen Aussage. d.Red. ) Watter: " Es kann schon einmal passieren, daß man jemand zum
Fenster hinausschmeißt. "
Bökenkamp: " Die Zungen kommen nicht in den Mund! " Heinrich: " Wenn ich mal heirate, dann sind mindestens vier
Kinder fällig! " Watter: " Morgens wenn ich mich rasiere, schaue ich fünf Minuten
in den Spiegel; und ich denk',das ist das Schönste, was
man sehen kann, und ich sage: ' Hallo Süßer '. " Jolk: " Erster Leitsatz der Pädagogik: Schreibe nie auf eine nasse Tafel! "
21 -
fortgesetzte scheue Kollaboration
Sabine kommt, mit rotgefärbten Haaren, verspätet
in den Englischunterricht:
Bär: " Ach, da kommt ja unser Rotkäppchen!"
Sabine(sauer): " Rotkäppchen? Ich sag' zu Ihne' jo au nit Walroß!"
Faller: " Was fällt Ihnen in der Tabelle zwischen Wein und Bier
auf? "
Günther: " Daß ä Maß Bier genausoviel koschded hed, wie ä Pfund Rindfleisch. "
Achim kommt eine Stunde zu spät in Gemeinschaftskunde. Faller: " Auch schon ausgeschlafen? " Achim: " Ich war noch uff'm Klo! "
Black kommt eine halbe Stunde zu spät. Faller: " Au schu do? "
Black: " I hab' uff'm Wäg zum Bahnhof Gegäwind g'hed un dä Zug vabassd. "
Heinrich: " Das Verhältnis Schüler-Lehrer... " Sabine: " Normalerweise haben Schüler keine Verhältnisse mit Lehrern. "
Nolte: " Welcher Stand bekam auch noch mehr Rechte, der 300-400
Jahre unterdrückt wurde? " Reifi: " Die Hexen! "
- 22 -
Wenn die Zunge schneller ist als der Kopf ... ( Neunmalkluges aus der kulturellen Provinz )
Vogel: " Nehmen wir einmal an irgendjemand ist ein Pferd.
Dann ist er auch ein Säugetier und ein Lebewesen. " Werle: " Er hält sich innerhalb da drin auf. " Heinrich: " Leute, so geht das nicht weiter! Darüber schreiben
wir eine Arbeit. Eine unangekündigte, am Dienstag. " Jansen: " Nein, das ist nicht die Fehling'sche Lösung.
Das ist die Dingslösung. " Nolte: " Ein achtzigmetergroßer Mann galt damals ( um 17oo, d.Red. )
schon als groß. " Nolte: " Ich hab1 das französische System genommen.
Das heißt: fünf mal vier gibt zwanzig. "
Hirling: " Es geht sehr viel guter, wenn wir ruhig sind. " Nolte: " Im Kaukasus leben Leute, die sind da geboren worden. " Nolte: " Vor dem I.Weltkrieg wussten die Leute hier noch gar
nichts vom Öl am Persischen Golf!...Für die war das damals
alles nur Wüste mit vielleicht ' en paar Ölscheichs!"(Ach,ne). Rudioff: " Seien Sie froh, daß Sie noch nicht so alt sind, daß
man " Sie " zu Ihnen sagt. " Heinrich: " Babbel doch nicht den Mist nach, den ich vorher
gesagt habe. " Vogel: " Dann müssen wir etwas über die Verhältnisse wissen; und
dann wissen wir etwas über die Verhältnisse. " Jansen: " Das Gefäß ist bis unten aufgefüllt. " Jansen: " Hier sehen wir ganz deutlich, daß der Wal vom Tier
abstammt. " Lefevre: " Klappt das eigentlich mit dem Zuspätkommen? "
noch einmal scheu kollaboriert...
Eva ( übersetzt ): " Ich bin verliebt in eine Person mit großer
Qualität. "
Hajo: " ...mit großer Quantität. " Pax: " Hans-Jörg sei still. Davon verstehst Du nichts! "
Henninger räuspert sich und hustet unaufhörlich bei einer Klausur. Gitti ( besorgt ): " Könnten Sie nicht ein Schluck Wasser trinken? " Henninger ( versteht falsch ): "Du kannst gerne. Ich hab1 aber
kein Bier. Aber der Wasserhahn steht Dir frei. Nur, ich
hab' kein Glas. " Gitti: " Ich meinte, Sie sollten Wasser trinken, damit Sie sich
nicht immer räuspern. " Henninger: " Ich mag kein Wasser. "
Henninger hustet wieder einmal unaufhörlich.
Gitti: " Wollen Sie nicht mal was gegen Ihren Husten unternehmen? " Henninger: " Ach! " Gitti: " Woher kommt er denn? "
Henninger: " Ich weiß, woher er kommt. Nur habe ich keine Lust damit aufzuhören. "
Bär: " Was heißt " crusade " ?
Gudrun ( ganz glücklich, etwas zu wissen ): " Kreuzfahrt! "
Bär: " An other English expression, please! "
Gudrun: " Cross-drive! "
Jolk: " Nun Mathias, vermute mal was! " Mathias: " Hä, was isch? "
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Sokrates in Gengenbach
oder über die Verwirklichung antiker Ideale heute
Platon würde wohl seinen Augen nicht trauen, wenn er jenem wunderlichen Mann, von dem die Rede ist, heute begegnen würde.
Gab es da nicht einmal einen, der oft auf dem Markt zu finden war -wenn auch der heutige meist nur wochenends beim Einkauf von Salat oder beim Verzehren einer Bratwurst?
War da im alten Athen nicht auch schon einer, der sich weniger als Wissensspeicher denn als Wissenshebamme verstand, der dem schulischen Lehrbetrieb einen Platz im Stadtzentrum - warum nicht ein Café? - als Geburtsort für Erkenntnisse vorzog?
Heißt es nicht auch von jenem Athener, daß er die Leute um sie - mit scharfsinniger Ironie zu verunsichern suchte, wobei jetzt besonders Mädchen und Damen seine Opfer geworden sind?
Sokrates lebt heute in Gengenbach, wo er dieweil spät abends in Kneipen gesprächslustig an der Theke steht.
Bereits von seinem antiken Vorgänger erzählt man sich, daß er bedürf­nislos, jahraus , jahrein - und nicht nur farblich - meist gleich ge­kleidet gewesen sei.
Aber ein allzu verlockendes Äußeres ziemt sich für einen Philosophen ja auch nicht, dem daran liegt, die Wertskala der Konsumgesellschaft durch den Kakao zu ziehen: dem Modus des Habens den des Seins entgegenzustellen (Sokrates hat Fromm gelesen).
Getreu dem delphischen Apoll, der die Menschen weist, sich selber zu erkennen, ihre Grenzen zu sehen und ihre Lebensbedingungen zu akzeptieren, läßt Sokrates seine Schüler (ein Wort, das ihm suspekt ist) ihre Schranken und Schwächen erfahren, indem er sie nach manchen - zugegeben nicht ganz optimalen - Übersetzungen kommentarlos vielsagend anschaut und sein Ge­sicht verzieht.
Er versteht es, seine Schüler auf's Glatteis zu führen (durchaus nicht nur im metaphorischen Sinne: Sokrates liebt das konkret Reelle) und ent­larvt ihr vermeintliches Wissen ("Das war wieder eine tolle Bemerkung. Sowas könnte fast von meinem kleinen Neffen stammen - und der ist 11"), damit sie merken: "Meint nicht, ihr seid gebildet! Wir reden alle hier nur Blödsinn."
Vom humanistischen Pathos ergriffen bleibt er jedoch nicht dabei stehen, seine Schüler zum Bewußtsein ihrer Begrenztheit zu führen. Der Gefahr des Schrittes in die Resignation stellt er die Bejahung des eigenen Lebens und der eigenen Entfaltung (sind doch hochhumanistische Erziehungsideale), die Entdeckung und Verwirklichung der eigenen Pro­duktivität gegenüber.
Wer dürfte wohl nicht Freude am Leben gewinnen, wenn er nach langweiligen Schulstunden mit Sokrates Ball spielen oder Plastik-Diskus werfen kann? Wer dürfte wohl nicht über die in ihm liegenden Fähigkeiten staunen, wenn er mit Sokrates Schlittschuhlaufen lernt oder eigenständig in eine Bäckerei gehen und Brezeln für den Griechisch-Kurs kaufen darf?
Ja, der heutige Sokrates steht in seinen Jeanshosen und weißen Turn­schuhen mit beiden Beinen wie der Alte fest auf dem Boden. Unverständliche und nichtssagende Theorien auf Wolken schwebender Autoritäten läßt er wie Seifenblasen zerplatzen: "Soviel wie der da (gemeint ist ein Philosophieprofessor) weiß ich schon lange und ihr (das sind die Schüler) erst recht!"
Zwar betont er immer wieder den "Primat der Seele" (vgl.Mk 8,36), doch auch für den Körper zeigt er Sympathie. Der Mensch ist ja ein ganzer -also auch durch und durch körperlicher - Mensch und lebt nicht nur vom Wort allein.
Darum verteilt Sokrates seinen Griechen manchmal nach erschöpfender Übersetzung und trockenem Stoff erfrischende Mandarinen oder Orangen oder anderes Obst.
Wenn er zu sich einlädt, zeigt er, was mit der sokratischen Methode gemeint ist: vom Konkreten zum Abstrakten - zuerst geibt's ein Stück Pizza, später dann ein Kapitel Platon.
Daß Sokrates kein Ordnungsfanatiker ist, verstehen seine Schüler. Ein Philosoph hat sich natürlich mit Wichtigerem als dem Haushalt zu be­schäftigen. ("... aber ich habe in Amerika stets die deutsche Hausfrau verteidigt.") Da hatte es der alte Sokrates noch gut. Dem besorgte dies alles seine Frau. Aber in der Moderne lebt Sokrates ohne Xanthippe.
Sokrates wäre jedenfalls nicht Sokrates, wenn er aus der Not nicht eine Tugend machen könnte."Ich liebe die Unordnung. Da gibt es immer was zum Staunen." Und mit dem Staunen hat er's fürwahr. Und er erstaunt auch manche (was ganz in seinem Sinne ist; denn das Staunen ist bekanntlich ja der Anfang allen Philosophierens).
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Auch dem Eros, der die Menschen einnimmt und sie erschüttern läßt, singt
er nach wie vor seinen Lobpreis.
Um nichts weniger ist Sokrates, der schwarzlockige und pfeifenrauchende,
heute Christ, der sich nicht scheut, zahlreiche brisante theologische
Fragen engagiert aufzuwerfen.
Vertrauend auf die "Sprengkraft" des Evangeliums erzählt er gern "Träume"
einer menschlichen Zukunft.
Man sieht: Es ist ein Sokrates, wie er nicht im Lexikon der Antike steht
und jenem doch nicht unähnlich ist.
Wie jener ist er kein Schulmeister, sondern ein Gesprächspartner, den
seine Schüler schätzen.
Sin paar Worte zur Geschichte...
Bei der Herstellung der Abi-Zeitung fiel mir auf, daß keiner etwas zu Klaus F. sagen wollte oder sagen konnte.
"Mensch, über den F. brauchen wir noch was," hieß es dauernd, aber jeder drückte sich davor und konnte selbst nicht sagen,warum.
Die Schwierigkeit liegt wohl darin, daß Klaus F. in extre­mer Weise auf die Schüler wirkt. Die einen mögen ihn nicht, weil er durch seinen Zynismus oft die spezifische Macht des Lehrers über die Schüler ausspielt, weil er den Unter­richtsstoff in der Weise vermittelt, daß man/frau ohne eigenes Nacharbeiten nichts davon hat, weil er durch seine beißende Kritik die Schülerseelen in Fragezeichen förmlich ertränkt.
Andere schätzen ihn, weil er die Relativität der Wahrheit, nicht nur der geschichtlichen, und die eigene persönliche Position im historischen Zusammenhang deutlich machen kann, - eine seltene Fähigkeit, gerade bei Geschichtslehrerno Noch eins: Man kann jemanden erst lieben, wenn man auch seine Schwächen kennt (dies zur Versöhnung beider Seiten!).
Jemand, der ihn schätzt
- 27 -Wußten Sie schon ....
..... daß der Direktor im allgemeinen nur einer unter vielen ist,
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übrigens,
wir haben dem Herrn Direktor versprochen, keinen Kommentar zum Umstand des Schulausschlusses zweier Kinzigtäler Schüler namens Hans-Jörg Ronecker und Christian Frank in unserer Schulzeitung abzudrucken. Wir halten unser Wort!
Ihr könnt,falls ihr Lust-habt,
selbstverständlich Rücksprache bei Hajo und Christian nehmen. Hajo (o7835/8882) und Christian(o7835/441)
- eLÖ -
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Wir verziehen uns:
Ines: Jeanne d'Arc, Perfektionistin im Punkteseiltanz.
Tilli: Zuckerrosa angehauchter Polit-Freak mit Hang zur Bühne. Veränderte gelegentlich drastisch sein Äußeres ( Täuschte uns jahrelang mit einer langen Perücke ). Anatomie der menschlichen Destruktivität.
Klaus: Der Mann der Superlative; hatte bei Griechisch-Arbeiten im regen Zublick.
Andrea: Absolutes Gehör, versucht neuerdings " Gras " wachsen zu hören»
Chris : gez. Götz Muskel im Panzerwagen; plant bereits jetzt für seine große Zukunft.
Koin: Exil-Österreicher mit künstlerischer Ader. Bezeugt seine Existenz durch gelegentliches Erscheinen ( Hallo, Koin! Bisch Du aba gwacksä ! ) Koin hat noch einen Koffer in Berlin.
Gitti: Bringt Sonnenschein ins Herz hinein! " Überhaupt finde ich es saublöd, dals wir jetzt einen Vokabeltest schreiben! " Lachte so manchen Lehrer in Grund und Boden,

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Heri: Sanftmütiger Tenor mit trocken-deftigem Humor
Martin: fährt Polo - liest Golo, Flieger im Handballtor.
Andre: Barbarossa lebt! Bei allen Schlägereien dabei! ( als Hilfssani-Täter )
Mathias: Bio-Fässle, das täglich die Qualität seines Trommelfelles mit Hard-rock-Musik überprüft. Traumjob: Gitarrist bei Udo.
Uta: von Kindern umringte Pfadfinder-Mama. Obwohl sie ihren Mann fürs Leben gefunden hat, zwickt sie zur Begrüßung allen Jungs in den " Arsch ".
Christof: Der Mann mit dem trockensten Humor - und der feuchtesten Aussprache.
Agi: rein - rassig - reif; Beherrscht den perfekten Lid-Schlag.
Sabine: Emma-Freak: " Hey, Szapo halt's Maul! ", Stud-iosa, Hanneles nächtlicher Schatten.
Sebus: Nach ursprünglicher Basket-Ball-Play-Boy-Phase Aufstieg in die höheren Sphären der neugestalteten naturwissenschaftlich-philosophischen Lieder-Poesie ( liederliche Gedanken ).
Kristian: Bärenjäger aus Kanada; spricht perfektes, aber unverständliches Englisch; ungewöhnliche Gemütsruhe; TV-Star (neunmalklug).(6,7-gescheit)
Hannele: sanftwütige Stud-Ente, lässt sich durch Äußerungen über ihr Fahrverhalten leicht aus der Ruhe bringen; Hannele killed the Bio-LK.
Daniela: begeisterter Gräber in Omas Kla-Mottenkiste. reiselustiger Neuzugann aus Französisch-Baden-Baden mit künstlicher Lockenpracht; überstürzter Wandel von Disco-Puppe zu Emma-Freak.
Gudrun: Vertreterin der alternativen Modefarben; taucht gelegentlich aus dem Stud-Nebel auf.
Andy: dynamisch-cholerischer Pfeifenraucher; hat sein Herz in Bayern verloren.
Reifi: Travolta-mäßig hochfrisiert wie sein Tutor; legte seinen Käfer unter seinen Seitenspiegel.
Hajo: Grün, grün, grün sind alle meine Farben; Landesgruppen­chef mit Schnittlauch-Locke.
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Rolf: homo ping-pongiensis, unterhielt uns mit herben Sprüchen, hat Aversionen gegen Clowns; bestreitet seinen Lebens­unterhalt durch Spielhallenbesuche.
Schlabsi: Hornblasender Troubadour; Begründer des Fotolabors. Organisationstalent auf allen Ebenen.
Ash: Schutterwälder!! Jung-Kolping-Chef; auch bekannt unter: der Kleine mit der großen Klappe. Pocht auf seine Arbeiter- und Bauern-Abstammung; schimpft auf die Zugewanderten ( Akademiker-Söhnle ).
Manni: markantiger Athlet, Star-Musiker frei nach dem Motto: Manni, Manni, Manni - aber, aber.
Black: energiegeladener, disputfreudiger Schulpolitiker. Führt ein Doppelleben: Basketball und Gelbes Haus; nicht zu vergessen: Mannis Busenfreund.
Hansi: Wahnsinns-Drummer; holt selbst noch aus einem alten Schuh die tollsten Töne raus. Fährt und säuft.
Peli: Deifelsgeiger, prädestiniert für die Berliner Vielharmoniker unter Herbert von Karawahn.
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Protokoll einer Geschichtsstunde
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oder: "Wie bereite ich meine Schüler optimal aufs Studium vor?"
Große Pause. Die Schüler stehen ■beisammen und wollen die letzten 5 Minuten der Pause auskosten.
Plötzlich: Ein französischer Kleinwagen, hochfrisiert wie sein Besitzer, mit getönten Scheiben kommt rasant um die Ecke ge­schossen. Bremsen quietschen. Staub wirbelt auf. Türen schla­gen. Ein stattlicher Mann in den besten Jahren, korrekt geklei­det, beschreitet forschen Schrittes den Schulhof. Zeigefinger hebend mahnt er die Schüler zum pünktlichen Beginn des Unterrichts.
Andre bemüht sich vergeblich, dem schweifenden Lehrerblick zu entgehen: "Andre, auf, hol die Landkarte, aber dalli!"
Pünktlich mit dem Klingeln betreten die Schüler den Sitzungs­raum (in reformierten Kreisen ein allgemein gebräuchlicher Ausdruck für Klassenzimmer).
Aus einem Berg von Büchern und Blättern dringt eine energische Stimme: "Zack, zack, wir wollen die Sitzung eröffnen." Im nächsten Moment schon werden Stapel von Blättern verteilt: "Bitte die Materialien kursieren lassen, den Text analysieren und thesenartig exzerpieren."
(Hier die Übersetzung für unsere kleinen Leser: "Verteilt die Zettel und schreibt auf, was euch auffällt.") Das wissenschaftliche Niveau der Stunde steht außer Frage. Unter Anwendung der letzten didaktischen Methodik, gewonnen auf der jüngsten, fachinternen Historikerkonferenz ("Ich hab dort mal wieder auf den Tisch geschlagen!") projiziert er bunte, kurvige Graphiken an die Wand. Um das eigenständige, wissenschaftspropädeutische Arbeiten der Schüler zu fördern ("Wir arbeiten wie in einem Proseminar") werden Referate verteilt.
Um den Schein der Freiwilligkeit zu wahren, wird die rhetorische Frage gestellt: "Wer übernimmt?"
Betretenes Schweigen. 12 Köpfe senken sich, 12 Augenpaare vertiefen sich in den Text und 12 Schüler versuchen, sich durch diese peinliche Frage nicht ablenken zu lassen. "Wer meldet sich freiwillig? Also, Thomas, du!" Tom erbleicht: "Hä?!"
HAugenpaare heben sich, ein erleichtertes Gemurmel erfüllt die Stätte der Arbeit, nur einer schv/eigt.......
Das Ende naht. Die Hausaufgaben werden verteilt. Um künftige Aspiranten für den Leistungskurs Geschichte nicht vorzeitig abzuschrecken, wollen wir von einer Auflistung derselbigen absehen, da dies ohnehin den Rahmen dieser Zeitschrift gesprengt hätte.
Pünktlich zum zweiten Klingeln verläßt der "große Schwarze mit der blonden Frau" den Raum.
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DAS GRIMMELS- Roulette:
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- 33 -Folgendes soll auch nicht der Wahrheit entsprechen...•
daß Verstösse gegen die Schulordnung mit zusätzlichem
Sonderurlaub geahndet werden.
daß, um Geld zu sparen, ab sofort auf Toilettenpapier kopiert
werden soll.
daß in der schuleigenen Küche nicht mehr heiß gekocht werden
darf, daß jeder seine Suppe selbst auslöffeln muß.
daß der Schulhof zu öffentlichen Kriechübungen benutzt werden soll.
daß Beamte im öffentlichen Dienst mit ausländischen Fahrzeugen
bevorzugt befördert werden sollen, um weitere Fortschritte im Rahmen der Völkerverständigung zu erzielen.
daß neue Planstellen zum Hochglanzpolieren verstaubter Ansichten
bereits eingerichtet worden sind.
- daß " Steine in den Weg legen " aufgrund seines ausgeklügelten
Bewegungsapparates zum Sport-Neigungsfach erhoben werden soll.
daß Dachter-Rassen ganz besondere Rassen sind, und somit nicht
für jeden zugänglich.
daß " zur Schnecke gemachte " Mitschüler zuweilen dem hohen Tempo
des Lehrplanes, aus gegebenen Gründen, nicht mehr folgen können.
daß es beim Versuch des Betretens des Schulgeländes schon
verschiedentlich zu Kettenreaktionen gekommen sein soll.
daß Abi-Zeitungen nicht von der Wahrheit berichten.
daß die Turnhalle schon längst fertiggestellt sein soll.
daß die jetzige SUPER-Prima trotz " asozialer Elemente "
( Zitat ) die Reife erlangte.
daß die Schule mit dem Abgang unserer Klasse einen herben
Verlust erlitten hätte.
daß die Schüler des Grimmelshausen-Gymnasiums den Launen ihres
Direktors ausgesetzt sein sollen.
daß häufig erkrankte Abiturienten einen eigenen Leibarzt
erhalten sollen.
daß wir häufig erkrankt gewesen sein sollen.
daß der Direktor einen guten Draht zum Schüler hat.
daß der Direktor die Sprechanlage auch als Abhöranlage
benutzen kann.
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